Sonntag, 6. März 2016

[Rezension] Die Brücke der Gezeiten, Die Waffen der Wahrheit - David Hair

Schon wieder ist Sonntag und nach einer schönen Lesenacht gestern Abend, geht es heute mit einer neuen Rezension weiter. Viel Spaß!

Allgemeines:
Titel: Die Brücke der Gezeiten 4: Die Waffen der Wahrheit
Originaltitel: The Scarlet Tides (The Moontide-Quartet 2) Part Two
Autor: David Hair
Übersetzer: Michael Pfingstl
Verlag: Blanvalet
Quelle (gilt ebenso für Cover und Klappentext)

Einleitung:
Wenn ich von einer Buchreihe bereits Teil 1 bis 3 gelesen habe und sie alle 5 Punkte von mir bekommen, ist es relativ klar, dass ich die Reihe weiter lese. Und so wanderte zu Weihnachten auch dieser in meinen Besitz

Cover:
Der Stil ist genau so, wie bei den früheren Büchern. Was ich persönlich interessant finde, ist die Farbentwicklung. Es ging von Blau zu Rot zu Rot und dann wieder zu Blau, bloß dass die Cover in der zweiten Hälfte dunkler wirkten. Mir hat das Cover wieder sehr gut gefallen.

Inhalt:
Der gescheiterte Magier Alaron gelangt zusammen mit dem Zigeunermädchen Cym auf den fremden Kontinent Antiopia. Dort erwarten sie grausame Feinde: Inquisitoren und Seelentrinker zwingen die Freunde in einen erbarmungslosen Kampf um das mächtigste Artefakt der Welt, das über die Zukunft beider Kontinente entscheiden wird. Doch niemand weiß, welcher Seite das rätselhafte Artefakt zum Sieg verhelfen wird – oder ob es die verfeindeten Kontinente, die die Brücke der Gezeiten verbindet, endgültig verwüsten wird …
Der Klappentext passt diesmal relativ gut zum geschehen. Die Handlung schreitet in diesem Buch auch wieder konsequent rasant voran. Die ersten Handlungsstränge verdichten sich und wachsen zusammen. Das Ende ist wie schon fast zu erwarten wieder sehr offen, was in einer Reihe aber auch nicht wirklich verwunderlich ist.
Die Handlung hat mir auch diesmal wieder sehr gut gefallen.


Personen:
Auch diesmal haben sich die Charaktere ihren bekannten Eigenschaften weiterentwickelt. Manche haben auch neue Perspektiven kennengelernt und so fand ich besonders die Entwicklung von Kazim sehr interessant und auch wirklich gut geschrieben.
Schade fand ich, dass ein Charakter gestorben ist, von dem ich gerne noch ein bisschen gelesen hätte, da der Charakter noch einiges an Potenzial unter der Oberfläche hatte. Aber wie es nun mal so ist, kommt so eine Reihe leider nicht ohne Tode aus.

Kritik:
Mein erster Gedanke am Anfang des Buches war: *Hat der Verlag denn gar keine Qualitätskontrolle?“. Letztes mal hatte der Klappentext nicht gepasst, diesmal ist das Problem das 2Was bisher geschah“. Am Anfang jedes Buches gibt es ein „Was bisher geschah“. 1 zu 1 aus dem Englischen kann es nicht sein, da die Bücher ja in zwei Teile geteilt werden. Wenn dann aber im „Was bisher geschah“ Handlungen beschreiben werden, die erst im ersten Kapitel des Buches oder sogar erst auf Seite 80 (von knapp 500) passieren, weiß ich nicht mehr wirklich, wie das durch Qualitätskontrollen kommen kann. Ich hoffe, dass es sich in Zukunft wieder bessert und nicht so weitergeht. Das wird der Reihe wirklich nicht gerecht.
Nach schreiben dieses Absatzes fiel mir auf, dass anscheinend mit diesem Band ein anderer Unterverlag der Randomhouse-Gruppe diese Reihe übernommen hat. Vielleicht wird es ja dadurch in Zukunft wieder besser, mal sehen.

What else?:
Wie auch in den vorherigen Büchern gibt es wieder die gemalten Brücken und Lankarten und ich liebe sie immer noch wie im ersten Band.
Auch der Anhang ist wie in den letzten Bänden mit dabei. Mittlerweile habe ich das Gefühl, ihn fast auswendig zu kennen aber zum Nachschlagen ist er natürlich immer noch super.

Fazit:
Die Bewertung wird den meisten vielleicht schon vom letzten Band bekannt vorkommen. Zu der Verlagsarbeit darf jetzt jeder denken was er möchte aber die Handlung an sich war wie auch in den vorherigen Teilen sehr gut und so erhält dieses Buch, wie auch schon seine Vorgänger:
5 von 5 Punkte

Seid ihr schon einmal zu einem Buch durch das Buch selbst gespoilert worden? Wenn ja, welches war das?
Euer Büchernerd




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