Sonntag, 14. Februar 2016

[Rezension] Gott im Unglück - A. Lee Martinez

Nachdem ich heute mal wieder den ganzen Tag mit Bowling verbracht habe, fand ich dann plötzlich doch noch die Motivation noch schnell eine weitere Rezension zu veröffentlichen. Vorab eine kleine Warnung, es könnte sein, dass ich das Wort "verrückt" häufiger nutze. Viel Spa?!

Allgemeines:
Titel: Gott im Unglück
Autor: A. Lee Martinez
Übersetzerin: Karen Gerwig
Verlag: Piper
Quelle (gilt ebenso für Cover und Klappentext)

Einleitung:
Irgendwann war ich mal wieder aus Langeweile in unserem kleinen Fantasyladen der ein super Angebot an Büchern hat und stöberte ein bisschen in den Regalen, bis ich das erste Buch von A. Lee Martinez in die Hand nahm. Irgendwie klangen die Beschreibungen sehr interessant und so merkte ich mir den Namen, um mir dann beim nächsten Besuch ein Buch von diesem Autor zu kaufen. Die Wahl viel dabei auf „Gott im Unglück“

Cover:
Gott im Unglück
Das Cover ist vom Motiv her verrückt. Aber das ist so gewollt und es passt auch super zu dem Inhalt des Buches. Simpel und dennoch hat es bei mir großes Interesse erweckt.
Übrigens: Die Cover anderer Bücher vom Autor sind ähnlich verrückt.

Inhalt:
Teri und Phil sind ein junges, modernes, erfolgreiches Paar. Sie waren bislang nie darauf angewiesen, sich einen persön lichen Gott zuzulegen, der ihnen Schutz gewährt. Doch jetzt, als Phil seine Beförderung versagt wird, ändert sich die Lage. Und so bestellt er einen Gott im Internet. Die meisten Götter aber verlangen Blut, Geld, Opfer und Keuschheitsgelübde als Gegenleistung. Nur Luka, der Waschbärengott des Wohlstands, ist bescheidener – er möchte lediglich ein paar Tage bei Teri und Phil auf der Couch liegen. Doch das ist nur der Anfang. Denn der Waschbärengott hat nicht vor, wieder zu verschwinden. Und er lädt alle seine Freunde zur Einweihungsparty ein. Gar nicht zu sprechen von seinen Fein den, die auf der Jagd nach Luka noch jeden Menschen aus dem Weg geräumt haben …
Was soll man dazu dem noch sagen? Es klingt im ersten Moment einfach nur bekloppt und genau das hat mich so interessiert. Im Endeffekt war es nach dem Einlesen nicht mehr ganz so verrückt, wie es im ersten Moment klang, aber immer noch genug, um mir immer mal wieder ein schmunzeln beim lesen zu entlocken. Einmal musste ich sogar im Bus laut lachen. Das hat schon sehr lange kein Buch mehr geschafft, auch wenn es teilweise fast schon Slapstick Comedy war.
Die Geschichte an sich wird aus drei Perspektiven erzählt, wobei der Fokus auf dem Waschbärengott liegt und die anderen Perspektiven immer mal kapitelweise eingeschoben werden.

Personen:
Teri und Phil sind einfach ein durchschnittliches Paar, das sich dazu entschlossen hat, sich einen Gott anzuschaffen. An ihnen ist jetzt nichts besonderes aber sie sind sympathisch und ihre Handlungen sind nachvollziehbar.
Der Waschbärengott ist natürlich eine Hausnummer, die wirklich interessant umgesetzt ist. Aber auch sein bester Götterfreund ist nicht weniger interessant.
Zudem gibt es noch zwei andere wichtige Götter für die Geschichte und auch viele Götter aus den verschiedensten Kulturkreisen haben ihren Auftritt, was wirklich gelungen umgesetzt war.

Kritik:
Irgendwie hatte ich mir das Buch fast schon noch verrückter vorgestellt. Die Geschichte war wirklich gut und mal was absolut anderes aber stellenweise kam es mir fast schon wieder zu „normal“ vor.


What else?:
Wer jetzt schon findet, dass das Thema des Buches interessant klingt, sollte sich den Autor „A. Lee Martinez“ mal genauer angucken, da er so einiges an Büchern in diese Richtung zu bieten hat.

Fazit:
Das Buch war bekloppt aber gut.
So würde ich es in einem Satz zusammenfassen. Es ließ sich schon locker leicht lesen und war auch vom Inhalt mal so absolut anders als viele andere Bücher und es wird nicht mein letztes von diesem Autor gewesen sein.
So ganz weiß ich aber nicht, wie ich das Buch in Punkten bewerten soll. Vom Bauchgefühl hätte ich 4 Punkte gesagt. Nach dem schreiben der Rezension sehe ich dafür aber nicht wirklich die Argumente und würde wohl eher 5 Punkte geben.
Ich habe mich daher als eine Art Kompromiss für folgende Bewertung entschieden:
4 von 5 Punkte mit einer starken Tendenz nach oben

Was war denn euer letztes "verrücktes" Buch?
Euer Büchernerd




Kommentare:

  1. Huhu :o)
    Von A.Lee Martinez habe ich bislang erst ein Buch gelesen. Aber auch bei diesem Buch hatte ich eine Menge Spaß und musste mehrfach lachen. Danach habe ich den Autor wieder etwas aus den Augen verloren. Deine Buchempfehlung hört sich sehr amüsant an. Besonders mit dem ersten Absatz konntest du mich überzeugen, indem du die Anforderungen der im Internet buchbaren Götter aufzählst. Coole Idee :o)

    Vielen Dank für diese Rezension und die damit verbundene Buchvorstellung.

    Liebe Grüße Tanja :o)

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    1. Den Autor hatte ich auch nur durch Zufall und zu viel zeit entdeckt und war überrascht, dass ich noch gar nicht so viel von ihm gehört hatte, da seine Ideen wirklich gut und anders als der Standard klangen ^^

      Und es freut mich zu hören, dass dir die Rezension gefallen hat :)

      Liebe Grüße :)

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