Dienstag, 16. Dezember 2014

[Rezension] Spirale - Paul McEuen

Noch eine Woche und dann darf ich wieder Urlaub genießen und die meisten von euch wahrscheinlich ihre Ferien. Ich hoffe ich kann euch diese letzte Woche mit dieser Rezension noch ein bisschen versüßen. Viel Spaß!

Allgemeines:
Titel: Spirale
Autor: Paul McEuen
Verlag: FISCHER Taschebuch
Quelle (gilt auch für Cover und Klappentext)

Einleitung:
Eine Freundin erzählte mir von Arvelle, einem Onlineshop, der Mängelexemplare verkauft. Daraufhin habe ich mal vorbeiguckt aber nicht direkt was gefunden. Ich habe dann regelmäßig mal vorbeigeguckt und dann irgendwann dieses Buch entdeckt. Es klang gut und für 1€ musste ich es einfach bestellen. Ich hatte dann gleich noch ein paar Bücher mehr bestellt, damit es sich auch lohnt. Die anderen werden auch irgendwann noch dran kommen ;)

Cover:
Spirale
Das Cover ist relativ schlicht und dennoch hatte es mich irgendwie angesprochen. Die Abbildung auf dem Cover passt zum Inhalt und durch die verschiedenen farben auf schwarzem Grund wirkt es sehr interessant. Dass rechts oben auf dem Cover eine Meinung steht, finde ich allerdings nicht ganz so schön. Diese hätte auch zusammen mit den anderen auf der Rückseite stehen können.
Insgesamt bin ich aber mit dem Cover zufrieden.

Inhalt:
"Er ist lebendig, er vermehrt sich, er wächst in dir. Mikrobiologe Liam Connor besitzt den Pilz, der jeden Menschen in eine tödliche Waffe verwandeln kann. Und dann wird er selbst grausam umgebracht. Vom Todespilz fehlt jede Spur. Mit allen Mitteln muss Liams Assistent Jake verhindern, dass sich die todbringende Infektion weltweit ausbreitet …
Paul McEuen zeigt in seinem atemberaubenden Thriller eine unsichtbare Welt, die für die Menschheit zur unermesslichen Bedrohung werden kann – wenn sie außer Kontrolle gerät."
Der Klappentext und der Inhalt weisen meiner Meinung nach leichte Differenzen auf.
Nach dem lesen des Klappentextes habe ich mir den Inhalt ganz leicht anders vorgestellt aber da der Klappentext im Wesentlichen gut ist, war das dann nicht all zu schlimm.
Der Inhalt selbst kam mir sehr gut konstruiert vor und glänze vor allem durch die Spannung. Es gab immer mal wieder interessante Wendungen und die Wahrheit hat man erst ganz zum Schluss herausgefunden.
Es wurde immer wieder zwischen verschiedenen Orten und Gruppen gewechselt, sodass man verschiedene Sichtweisen hatten, die sich allerdings erst am Ende komplett zusammengefügt haben.
Alles in allem war ich mit dem Inhalt sehr zufrieden, was besonders an der Spannung lag.

Charaktere:
Über die Charaktere kann ich leider nicht zu viel sagen. Insgesamt konnte ich die Handlungen der Personen gut nachvollziehen und man konnte auch deren Motivation gut verstehen. Alle Charaktere hatten Ihre Rolle im Buch und haben auch perfekt zu dieser gepasst.
Zusammenfassend war ich auf den ersten Blick zufrieden…

Kritik:
… auf den zweiten Blick leider nicht mehr so ganz. Jede Person hatte ihre feste Rolle in diesem Werk und merkt man auch, sobald man ein kleines bisschen darüber nachdenkt. Über die Charaktere erfährt man, bis auf eine oder zwei Ausnahmen, nicht mehr, als für die Geschichte benötigt wird. Dadurch wirken sie relativ flach.
Auch die Liebesgeschichte zwischen zwei Personen wirkte dadurch ein bisschen komisch und aufgesetzt. Meiner Meinung nach hätte man sie lieber weglassen können, auch wenn sie einen kleinen Ansporn für manche Handlungen bildete.

What else?:
Mir ist diesmal nichts Besonderes aufgefallen, was ich hier erwähnen könnte.

Fazit:
Das Buch war spannend und ich wollte gerne weiterlesen. Die Geschichte fand ich auch sehr schön durchdacht. Dennoch hatte ich nicht dieses Gefühl, dass ich was Besonderes lese. Ich habe einfach gelesen. Ob das an den Charakteren oder an anderen Umständen lag, kann ich nicht sagen. Dennoch hat es mir insgesamt gefallen.
Wenn ich alles betrachte würde ich dem Buch somit 4 von 5 Punkten geben, allerdings mit einer kleinen Tendenz nach unten.

Die Rezension heute war mal ein bisschen kürzer, ich hoffe, sie hat euch dennoch gefallen.

Euer Büchernerd

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